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Fragen und Antworten

Warum gibt es neue Qualitäts- und Effizienzanforderungen für Lampen?
Die EU verfolgt mit der Durchführungsdirektive das Ziel, CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren und dadurch einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Die Richtlinie ist Teil eines Maßnahmenpaketes, das die effektive Nutzung von Energie in der EU vorantreiben soll. Durch diese Maßnahme werden in der EU umgerechnet bis zu 42,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart, die Privathaushalte in Deutschland mit rund 1,3 Milliarden Euro Stromkosten entlastet.

 

Was beinhaltet der Entwurf der Europäischen Kommission zur EuP-Richtlinie („Glühlampenverbot“)?
Seit dem 24. März ist es offiziell, die EuP-Richtlinie gilt ab dem 6. April unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat der EU. Diese Richtlinie sieht vor, die wenig effizienten herkömmlichen Glühlampen bis zum Jahr 2012 schrittweise vom EU-Markt zu verbannen. Betroffen sind die sogenannten nicht-gerichteten Haushaltslampen. Dazu zählen, bis auf wenige Ausnahmen, die Lampen der Energieeffizienzklassen E, F und G. Für bestimmte Halogenlampen gilt eine verlängerte Frist bis 2016. Durch die gestaffelte Vorgehensweise bleibt gewährleistet, dass für alle Bereiche rechtzeitig energiesparende und kompatible Alternativen zur Verfügung stehen.

 

Wie kann der Verbraucher von den neuen Qualitäts- und Effizienzanforderungen für Lampen profitieren?
Die Verbraucher können von dem Wechsel zu Energiesparlampen profitieren, da sie mit effizienten Alternativen den Energieverbrauch deutlich senken und dadurch Kosten sparen werden. Auch wenn die Alternativen zur Glühlampe teurer in der Anschaffung sind, rechnet sich die Investition durch die Einsparungen beim Strom in der Regel bereits nach einem Jahr.

 

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Dadurch, dass Energiesparlampen eine durchschnittliche Lebensdauer von acht Jahren haben – und damit ein Vielfaches der durchschnittlichen Glühlampen-Lebensdauer – geht die Kostenrechnung immer zu Gunsten der Energiesparlampe aus.

Für den Verbrauer ist es zusätzlich ein eigener Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.

 

Welche Bedeutung haben Energieeffizienzklassen?
Seit Ende 1999 werden Lampen ohne Reflektor in der Europäischen Union (EU) mit einem farbigen Energie­label gekennzeichnet. Dieses Label weist Energieeffizienzklassen aus, die von „A“ bis „G“ reichen. Lampen mit dem Label „A“ haben einen niedrigen, solche mit „G“ einen sehr hohen Energiever­brauch. Glühlampen haben die Klasse  „D“ oder höher. Energiesparlampen erreichen meist die Klasse „A“. Über Mindestanforderungen an die Energieeffizienz (Lumen/Watt) laufen die Lampen stufenweise aus. Voraussichtlich im Jahre 2016 dürfen nur noch Produkte mit Energieeffizienzklassen A, B, C hergestellt werden.

Ab dem 1. September 2009 wird die Produktion aller matten Lampen, die nicht die Energieeffizienzklasse A vorweisen können, gestoppt.

 

Dürfen ab dem 1. September 2009 betroffene Lampen durch den Handel noch an den Endverbraucher verkauft werden?
Die von der EuP-Richtlinie betroffenen Lampen können auch nach dem 1. September 2009 noch vom Handel verkauft werden bis der bestehende Lagervorrat aufgebraucht ist. Selbstverständlich dürfen Verbraucher Glühlampen, die sie zu Hause bereits im Einsatz haben, auch weiterhin verwenden und werden nicht durch die Richtlinie gezwungen, diese zu ersetzen – auch wenn es sich lohnen würde.

 

Sind Speziallampen wie Backofen-, Kühlschrank-, oder Nähmaschinenbeleuchtung auch von dem Auslauf betroffen?
Die von der Verordnung erfassten Produkte sind im Wesentlichen zur alleinigen oder zusätzlichen Beleuchtung von Räumen im Haushalt bestimmt. Speziallampen (wie Lampen, die in Hausgeräten zum Einsatz kommen) und auf der Verpackung als solche gekennzeichnet sind, sind von der Verordnung nicht erfasst.

 

Welchen Ersatz für nicht-effiziente Glühlampen bietet Philips?
Die meisten herkömmlichen Glühlampen können problemlos durch deutlich energieeffizientere, kompakte Energiesparlampen ersetzt werden, die bei gleicher Helligkeit nicht nur bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigen, sondern auch eine  deutlich höhere Lebensdauer besitzen. Energiesparlampen sind in unterschiedlichsten Ausführungen für nahezu jede Anwendung – einschließlich atmosphärischer Beleuchtung – erhältlich. Beispielsweise erzeugen Softone-Modelle eine Lichtstimmung, die mit der einer Glühlampe vergleichbar ist. Außerdem gibt es bereits Energiesparlampen, die an handelsüblichen Dimmern betrieben werden können.

Eine weitere Alternative zur Glühlampe sind energiesparende Halogenlampen in Glühlampenform. Modelle wie die MASTERClassic von Philips verfügen über alle Eigenschaften der klassischen Glühlampe. Sie sind dimmbar und halten dreimal länger, als die Standardglühlampe, benötigen aber 50 Prozent weniger Energie. Auch diese energiesparenden Halogenlampen sind in verschiedenen Varianten auf dem Markt: Sowohl mit E14-Sockel in Kerzenform, als auch mit dem verbreiteten E27-Gewinde in Normallampenform.

 

 

Der Ersatz: Energiesparende Lampen

Allgebrauchs-lampen

80 %
Energie-einsparung
(Kompaktleucht-stofflampe)

50 %
Energie-einsparung
(energiesparende Halogenlampe)

30 %
Energie-einsparung
(energiesparende Halogenlampe)

25W

5-6W

x

x

40W

7-9W

20W

28W

60W

11-12W

30W

42W

75W

14-16W

x

53W

100W

18-20W

x

70W

150W

23-27W

x

105W

200W

x

x

140W

 

Können Energiesparlampen Ambiente erzeugen?
Das kühle Licht früherer Generationen von Energiesparlampen ist inzwischen der warmen, Glühlampen-ähnlichen Lichtfarbe Warmweiß (827) gewichen, die im Wohnraum eine angenehme Lichtstimmung schafft. Für spezielle Beleuchtungsaufgaben, zum Beispiel in Arbeitszimmern, werden sie inzwischen aber auch in den Lichtfarben Neutralweiß (840) und Tageslichtweiß (865) angeboten.

 

Wo empfiehlt sich der Einsatz welcher Energiespartechnologie?
Klassische Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) können nahezu überall eingesetzt werden, vor allem aber dort, wo sie längere Zeit eingeschaltet bleiben. Wenn in der Wohnungseinrichtung und -dekoration die roten und erdigen Farbtöne dominieren, empfiehlt es sich, energiesparende Halogenlampen wie die EcoClassic50 oder -30 einzusetzen, da ihr Licht diese Farbtöne besser wiedergibt. Auch ein Kristallglas-Kronleuchter wird besser mit klaren energiesparenden Halogenlampen bestückt, weil das Licht von Energiesparlampen eher weich und deshalb kontrast- und schattenarm ist.

In Treppenhäusern oder in Nebenräumen, in denen das Licht häufiger ein- und ausgeschaltet wird, lassen sich moderne Energiesparlampen inzwischen einsetzen. Das in dem Lampensockel integrierte elektronische Vorschaltgerät sorgt für einen schonenden und, je nach Lampentyp, nahezu verzögerungsfreien Lampenstart. Außerdem sind sie heute deutlich schaltfester als frühere Modelle.

 

Sind LED-Lampen eine Alternative zu Glühlampen oder Energiesparlampen?
LEDs haben in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Während sie in der Vergangenheit hauptsächlich mit häufig buntem Licht für dekorative Zwecke eingesetzt wurden, sind inzwischen Modelle wie die Philips MasterLED auf dem Markt, die eine Schraubsockel-Glühlampe mit bis zu 35 Watt ersetzen können – dabei aber nur 7 Watt verbrauchen. Die LED-Technik wird sich auch in den nächsten Jahren noch deutlich weiter entwickeln und so zu einer immer wichtigeren Alternative zu bekannten Beleuchtungslösungen werden.

 

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte an:

 

Deutschland

Telefon: 01803/888 333*
Telefax: 01803/888 334*
(*0,09 EUR pro angefangene Minute)
E-Mail: lighting.info-center@philips.com

 

Österreich

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E-Mail: lighting.info-center@philips.com